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22.10

Amstetten | Stadtkonferenz der SPÖ Amstetten



Unter dem Motto „Amstetten GEWINNT“ präsentierte die SPÖ Amstetten die Schwerpunkte sowie das 82-köpfige Team für die NÖ Gemeinderatswahl am 26. Jänner 2020. Bürgermeisterin Ursula Puchebner wurde eindrucksvoll als Spitzenkandidatin bestätigt.

Stadtparteiobmann Mag. Gerhard Riegler betonte in seiner Begrüßung, dass die SPÖ für ein gutes Leben aller Menschen steht. Stolz ist er auf sein Team, welches er als Spitzenteam bezeichnet, wo geschlechtsneutral alle Altersschichten, Berufsgruppen und Kompetenzen vertreten sind. Er verwies auch darauf, dass die SPÖ seit nunmehr 54 Jahren Bürgermeisterpartei ist, die letzten 9 Jahren in der Verantwortung von Ursula Puchebner und dass die Sozialdemokratie die Stadt nachhaltig geprägt hat. Sein Ziel ist es die treibende Kraft in Amstetten zu bleiben.

Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig streut den 82 KandidatInnen ebenfalls Rosen, denn für sie ist diese Liste „unpackbar lässig“. Weiters führt sie aus, dass während andere Marketinggenies sind, die SPÖ die Macher sind. So unterschiedlich alle KandidatInnen auch sein mögen, so eint sie die gemeinsame Arbeit für Amstetten - pulsierend und gewinnend. Allein 1692 Betriebe/Unternehmen gibt es in der Stadtgemeinde Amstetten, die wesentlich zum Gemeinwohl der Stadt beitragen, aber auch Arbeitsplätze sichern, ist doch die Arbeit der Wert der Sozialdemokratie. Amstetten ist lebens- und liebenswert und es ist wichtig, dass alle Bereiche, wie z.B. Wirtschaft, Schulen, Kultur, Soziales, Sport, etc. florieren, doch besonders wichtig ist ihr die Bildung, ist sie doch der Grundstein für ein selbstbewusstes Leben. Darüber hinaus lobt sie auch die Verantwortlichen in der Stadtgemeinde, denn Politiker gestalten, und die MitarbeiterInnen verwalten. In der Politik passiert nichts von allein, man braucht Ideen und Visionen. „Wir binden die Menschen seit vielen Jahren ein.“ Siehe die verschiedenen Bürgerbeteiligungen, wie z.B. beim Schloss Ulmerfeld, dem Volksheim oder im Edla Park. Abschließend, bevor sie ihre Grußworte mit einem herzlichen „Freundschaft“ beendet, schwört sie ihre Funktionäre noch ein: „Rennen und Brennen, bis die Fußsohlen glühen“.

Danach stellt Moderatorin Gwendolin Jungblut alle 82 KandidatInnen vor und bemerkt, dass eine Bewegung nur dann glaubwürdig ist, wenn viele Menschen sich mit dieser Idee identifizieren und diese Idee auch leben. Alle 82 KandidatInnen wollen etwas bewegen und mitgestalten.

Bürgermeisterin Ursula Puchebner lädt die rund 160 ZuhörerInnen zu einem virtuellen Rundgang durch das Gemeindegebiet ein und blickt zurück, was die SPÖ bereits geschafft hat und schaut nach vorne, welche Projekte hinkünftig entwickelt und umgesetzt werden sollen. Von Frau Jungblut zu bewegenden Momenten in der Kommunalpolitik befragt, antwortet sie, dass es immer wieder ein schönes Erlebnis ist, jemanden helfen zu können. Auch wenn in den letzten Jahren bereits viel gemacht wurde, gibt es in den nächsten Jahren noch viel zu tun und einige Projekte, die bereits in der Pipeline sind, sollen zügig realisiert werden. So ist für sie das Quartier A eine historische Chance, die Stadtentwicklung nach innen neu aufzustellen. Der Masterplan wurde erarbeitet und die Stadt hat bei den ÖBB ihr Kaufinteresse deponiert. Aber nur gemeinsam mit dem Land NÖ in Zusammenarbeit mit ecoplus und den Umlandgemeinden. Auch die Impulse, die zuletzt vom Stadtmarketing gesetzt wurden, sollen fortgeführt werden. Es ist schön zu beobachten, wenn durch verschiedene Initiativen und Projekte das Leben wieder in die Stadt kommt. Schön ist für sie auch, dass die Lust geweckt wurde, gemeinsam mit der SPÖ zu gestalten. Auch das Projekt Citykompass hat bereits viel bewegt und es ist schön, dass Bewusstsein zu stärken, wenn alle dahinterstehen. In den letzten 5 Jahren wurden in Projekte der Stadt rund 85 Mio Euro investiert, davon gingen 85 % an die heimische Wirtschaft. Darüber hinaus nennt sie einige Schwerpunkte für die nächste Gemeinderatsperiode: Revitalisierung des Naturbades - der Auftrag zur Entwurfsplanung in der Maximalvariante, also inkl. Sauna, Verlegung Gastronomie, Planung einer zusätzlichen Schwimmhalle, etc. mit einem Investitionsvolumen von rd. 20 Mio Euro wurde erteilt. Auch der Stadtsaal in Hausmening ist wichtig, soll er doch wieder Treffpunkt werden, Wünsche der regionalen Vereine erfüllen und einen Saal für Veranstaltungen bieten. Geplant ist am jetzigen Standort das vorhandene Gebäude zu entkernen und dies völlig zu sanieren, was laut Experten günstiger als ein Neubau ist. Ebenso wichtig ist die Zusammenführung der Bau- und Wirtschaftshöfe der Ortsteile Mauer-Greinsfurth und Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth mit einem Neubau am Standort hinter ARBÖ beim Weißen Kreuz. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Dorferneuerung in Mauer sowie die Neugestaltung des Hauptplatzes in Amstetten mit Grünräumen, Möblierung und Raum für Veranstaltungen. Hierzu ist ein Workshop-Tag mit den Architekten geplant. Sohin soll der Hauptplatz zum innerstädtischen Wohnzimmer für alle Bürger werden.

Gemeindepolitik bedeutet für Puchebner Transparenz, Respekt, Anstand, Wertschätzung und vor allem das Tun von ganzem Herzen. „Unsere 82 KandidatInnen sind ein Spiegel der Gesellschaft. Alle haben das Herz am rechten Fleck, weil sie die Menschen mögen. Und auch wenn der Wind bis zur Wahl im Jänner heftig wehen wird, werden wir gestärkt aus diesem Sturm herausgehen“, so die Bürgermeisterin weiterst. Mit Standing Ovations geht sie dann von der Bühne ab.

Nach den Erläuterungen von Vzbgm. Ing. Anton Katzengruber schritten alle Mitglieder, Gastmitglieder und Kandidaten zur Wahl. Von 137 möglichen Stimmzetteln waren 137 gültig. Ursula Puchebner wurde mit 95,6 % bestätigt, Michael Wiesner mit 97,1 % ebenso wie Regina Öllinger. Mit 99,3 % der Stimmen gewählt wurden: Egon Brandl, Helfried Blutsch, Kurt Königsberger, Alexander Mistelbauer und Wolfgang Weinbrenner. MIt 98,5 % der Stimmen gewählt wurden: Silvia Übelbacher, Andreas Fröhlich, Mag. Franz Dangl und Patrick Mayer. Alle anderen KandidatInnen fanden 100%ige Zustimmung.

1. Foto - Die ersten 10 Listenplätze, v.l.n.r.: Mag. Julia Lindenhofer (5), Bernhard Wagner (8), Elisabeth Asanger BA (3), Egon Brandl (6), Ursula Puchebner (1), Helfried Blutsch (10), HR Mag. Michael Wiesner (2), Regina Öllinger (9), Beate Hochstrasser (7) u. Mag. Gerhard Riegler (4)

Babsi Zeitlhofer & Didi Rath
Published: 22.10.2019 - 22.04

SPÖ Stadtorganisation Amstetten


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